
Über mich
Gesetzliche Betreuung bedeutet für mich vor allem eines: Begleitung auf Augenhöhe. Es geht nicht darum, Entscheidungen über Menschen zu treffen, sondern sie dabei zu unterstützen, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und ihren Weg zu gehen – auch dann, wenn dieser Weg gerade steinig ist.
Zu diesem Beruf bin ich nicht über den klassischen Weg gekommen, sondern durch persönliche Erfahrungen. Ich habe meine Mutter intensiv begleitet und gepflegt, später einen Freund unterstützt, der nach einem schweren Einschnitt im Leben neu anfangen musste. Irgendwann wurde aus dem Helfen im Privaten ein Beruf.
Heute bewege ich mich zwischen Paragrafen, Formularen und ganz echten Lebensgeschichten. Dabei habe ich gelernt: Gute Betreuung braucht Struktur, Geduld – und manchmal auch Humor. Denn nicht alles läuft nach Plan, aber vieles lässt sich mit einem klaren Blick und einem kleinen Schmunzeln besser bewältigen.
Dieser Blog ist mein persönliches Tagebuch auf diesem Weg – vom Einstieg in die Betreuung bis zu den kleinen und großen Momenten des Alltags. Ehrlich, manchmal nachdenklich, manchmal mit einem Augenzwinkern – und immer nah dran an dem, was diesen Beruf wirklich ausmacht.