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12) 15. – 17. April: leichte Sprache
Leichte Sprache – und plötzlich wird es still im Kopf Es begann harmlos: kurze Sätze, bekannte Wörter, kein Genitiv, kein Passiv. Aktiv statt kompliziert. Ich dachte noch: Das kriege ich hin. Schließlich arbeite ich täglich mit Menschen, erkläre, vermittle, vereinfache. Dachte ich. Der Seminarleiter war ein ruhiger, klarer Mensch, keiner, der sich in den Vordergrund drängt. Aber einer, der genau wusste, wovon er spricht. Und dann war da noch sein Assistent – ein junger Mann mit kognitiver Beeinträchtigung. Kein Beiwerk, kein „nettes Extra“, sondern der wichtigste Mensch im Raum. Unser Maßstab. Unser Spiegel. Wir schrieben Texte. Er las sie. Und dann kam dieser Moment, der hängen bleibt: ein offizieller Bescheid…